Theorie des Wandels
Unsere Kultur und unsere Organisationen prämieren - erst seit gut 150
Jahren - einseitig die Veränderung. Michael Giesecke und ich arbeiten
an einem Modell, das diese Prozesse als ein Produkt des je
organisationsspezifischen Zusammenwirkens von Bewahren, Innovieren (
Revolutionieren) und Akkumulieren ( ‚mehr oder weniger' von...)
versteht.
Das daraus entwickelte Analyseverfahren hat sich in der Praxis bewährt, um auftretende Probleme bei Wandlungsprozessen in Organisationen und Unternehmen zu analysieren und die Beteiligten zu anderen Bewertungen der Kräfte ( Widerstand, Aussitzen, vorpreschendes Umsetzen etc.) zu motivieren, so dass sich Commitment entwickeln kann und eine bewusstere Steuerung des Prozesses ermöglicht wird.
Das triadische Modell des Wandels eignet sich sehr gut, um Wandlungsprozesse von Personen, z.B. im Rahmen von Karriereberatung zu untersuchen und Prämierungen bewusst zu machen. Ein Ausschnitt aus dem Kapitel über Prozessmodelle aus meinem Buch Triadische Karriereberatung:
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Ein drittes Forschungsfeld ist der Wandel in der berufsbezogenen Beratung in den letzten 30 Jahren. Wie kann man das Entstehen neuer Formate, immer neuer Tools, verschiedener konzeptioneller Richtungen verstehen und bewerten?